{"id":1233,"date":"2013-12-24T23:40:59","date_gmt":"2013-12-24T22:40:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.valandre.com\/blog\/?p=1233"},"modified":"2013-12-30T04:00:01","modified_gmt":"2013-12-30T03:00:01","slug":"nanga-parbat-winter-expedition-3-report-24-12-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/2013\/12\/24\/nanga-parbat-winter-expedition-3-report-24-12-2013\/","title":{"rendered":"Nanga Parbat Winter Expedition | 3 Report 24.12.2013"},"content":{"rendered":"\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_1234\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1200053.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1234\" class=\"size-medium wp-image-1234\" alt=\"Nanga Parbat\" src=\"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/wp-content\/themes\/enigma-wp2\/img\/loading16.gif\" width=\"450\" height=\"337\" data-original=\"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1200053-450x337.jpg\"><\/a><p id=\"caption-attachment-1234\" class=\"wp-caption-text\">Nanga Parbat<\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><strong style=\"line-height: 1.5;\">Text von Stefan Nestler<\/strong><strong style=\"line-height: 1.5;\">&nbsp;|&nbsp;<\/strong><strong style=\"line-height: 1.5;\"><a href=\"http:\/\/blogs.dw.de\/abenteuersport\/\">Blog Abenteuer Sport Deutsche Welle<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong><a title=\"Ralf Dujmovits\" href=\"http:\/\/www.ralf-dujmovits.de\/expeditionen\/2013\/nanga-parbat-expedition.html\" target=\"_blank\">www.ralf-dujmovits.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><strong>Erinnerung an Anschlag st&auml;ndig pr&auml;sent<\/strong><\/span><\/p>\n<blockquote><p>Sollte es noch Spuren des <a href=\"http:\/\/blogs.dw.de\/abenteuersport\/2013\/06\/23\/mordanschlag-am-nanga-parbat\/\" target=\"_blank\">Mordanschlags<\/a> geben, sieht man sie nicht. Im Basislager auf der Diamir-Seite des Nanga Parbat, wo Terroristen im Sommer elf Bergsteiger erschossen hatten,&nbsp; stehen keine alten Zelte mehr. Der Platz liegt unter einer etwa 70 Zentimeter dicken Schneedecke. &bdquo;Wir haben uns heute durch einen halben Meter Neuschnee w&uuml;hlen m&uuml;ssen&ldquo;, erz&auml;hlt <a href=\"http:\/\/www.ralf-dujmovits.de\/\" target=\"_blank\">Ralf Dujmovits<\/a> per Satellitentelefon, eine Stunde nachdem er mit dem Polen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dariusz_Za%C5%82uski\" target=\"_blank\">Darek Zaluski<\/a>, ihrem Koch Essan, dem Hilfskoch Karim und den ersten der 30 Tr&auml;ger im Basislager eingetroffen ist. &bdquo;Die Tr&auml;ger wollen wegen der klirrenden K&auml;lte nur noch schnell ihr Trinkgeld in Empfang nehmen und dann sofort wieder zur&uuml;ckkehren.&ldquo; Eine urspr&uuml;nglich direkt nach der Ankunft geplante kleine Zeremonie f&uuml;r die Opfer des Anschlags musste wegen der widrigen Wetterverh&auml;ltnisse verschoben werden.<\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><strong>Klo-Wache<\/strong><\/span><\/p>\n<blockquote><p>W&auml;hrend des zweieinhalbt&auml;gigen Trekkings zum Basislager war die Erinnerung an das schreckliche Geschehen vom Sommer ein st&auml;ndiger Begleiter gewesen. Alle Einheimischen h&auml;tten ihn darauf angesprochen, berichtet Ralf, dessen Winter-Expedition die erste nach dem Attentat ist: &bdquo;Uns schlug Freude entgegen, dass wir hier sind, und Hochachtung. Die Menschen im Diamir-Tal haben uns einen netten Empfang bereitet.&ldquo; Schlie&szlig;lich seien nach dem Anschlag Trekkinggruppen und Expeditionen ausgeblieben. &bdquo;Den Bewohnern des Tals ist sehr viel verloren gegangen. Sie sind immer noch sehr geschockt.&ldquo; Der Expedition sind drei mit Kalaschnikows bewaffnete Polizisten zugeteilt worden, die auch im Basislager bleiben sollen. &bdquo;Die sind sehr aufmerksam&ldquo;, sagt Ralf. &bdquo;Selbst wenn ich w&auml;hrend des Anmarschs aufs Klo ging, hielt einer von ihnen drau&szlig;en Wache.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><strong>Hochzeit und Erste Hilfe<\/strong><\/span><\/p>\n<blockquote><p>Nach dem so genannten &bdquo;Briefing&ldquo;, der Absprache mit pakistanischen Beh&ouml;rdenvertretern, waren Dujmovits und Zaluski am Sonntag fr&uuml;h von Chilas aus mit Jeeps aufgebrochen, &uuml;ber eine laut Ralf &bdquo;vogelwilde Stra&szlig;e&ldquo;. Mehrfach mussten die Bergsteiger an kritischen Stellen aussteigen. Im Dorf Diamarai traf Dujmovits einen Hilfskoch seiner Nanga-Parbat-Expedition 2001 wieder und wurde kurzerhand zur Hochzeit von dessen Sohn eingeladen. Viereinhalb Stunden Fu&szlig;marsch folgten, durch eine enge, ausgesetzte Schlucht hinauf ins 2700 Meter hoch gelegene Dorf Ser. Dort musste Ralf einem sechsj&auml;hrigen Jungen Erste Hilfe leisten, der ins Bachbett gest&uuml;rzt war und sich leichte Verletzungen zugezogen hatte.<\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><strong>Gipfel mit langer Windfahne<\/strong><\/span><\/p>\n<blockquote><p>Am n&auml;chsten Tag stiegen die Expeditionsteilnehmer zur Sommer-Alm Tirgali, einer Ansammlung einfacher H&uuml;tten f&uuml;r Hirten auf 4000 Meter H&ouml;he. &bdquo;Ab 3200 Metern hatten wir eine geschlossene Schneedecke&ldquo;, erz&auml;hlt Ralf. &bdquo;Vom Wetter her war es sehr sch&ouml;n, aber mit minus 15 Grad Celsius ziemlich kalt. Vom Gipfel des Nanga Parbat wehte eine Windfahne, die etwa ein Kilometer lang war. Ich sch&auml;tze die Windgeschwindigkeit auf zwischen 120 bis 150 Stundenkilometer.&ldquo; Die n&auml;chsten Tage wollen Ralf und Darek nutzen, um sich im Basislager einzurichten und die unteren, flacheren Gletscherpassagen bis auf eine H&ouml;he von 5000 Metern zu erkunden.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Text von Stefan Nestler&nbsp;|&nbsp;Blog Abenteuer Sport Deutsche Welle www.ralf-dujmovits.de Erinnerung an Anschlag st&auml;ndig pr&auml;sent Sollte es noch Spuren des Mordanschlags geben, sieht man sie nicht. Im Basislager auf der Diamir-Seite des Nanga Parbat, wo Terroristen im Sommer elf Bergsteiger erschossen hatten,&nbsp; stehen keine alten Zelte mehr. Der Platz liegt unter einer etwa 70 Zentimeter [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,105],"tags":[107,54,127,283],"class_list":["post-1233","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-athletes","category-ralf-dujmovits","tag-expedition","tag-federal-republic-of-germany","tag-nanga-parbat","tag-ralf-dujmovits"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1233","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1233"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1233\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1236,"href":"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1233\/revisions\/1236"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.valandre.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}